Touristiker in LinkedIn treffen sich erstmals auf der ITB

Am Freitag, 9. März um 10.00 Uhr treffen sich erstmals in LinkedIn Aktive Touristiker auf der ITB in Berlin.

Treffpunkt ist der Stand von Wellness Hotels Halle 16 Stand 5. Wer dabei sein will, kann sich hier in LinkedIn „einklinken“.

Gruppe Touristiker Branchentalk auf LinkedIn

 

“Online-Vertrieb … mit attraktiven und neuen Ansätzen”

Empfehlung und Empfehlung und nochmals Empfehlung: Gute Kontakte gehen immer mit. Dies ist die Basis für jeden Verkäufer, egal für wen er heute arbeitet.

Das zweite Interview dieser Gesprächsrunde wurde mit Susanne Hillmer geführt.

1. Frau Hillmer, bitte stellen Sie sich kurz vor!

Mein Name ist Susanne Hillmer. Ich bin Gründerin & Trainerin der Kundenpfadfinder Akademie in München. Meine Spezialgebiete sind Business & Social Network Trainings für Verkäufer. Hier nutze ich speziell LinkedIn & XING. Kundenansprache geht heute schneller & effizienter mit Hilfe der neuen Portale. Ich verbinde meine 25 jährige Berufserfahrung im Verkauf mit neuen Methoden der Kundengewinnung in den Business Networks.

2. Inwieweit spielt in Ihrem Geschäft bzw. Geschäftsmodell der Online-Vertrieb eine Rolle?

Da es sich bei meinem Angebot nicht um ein Produkt sondern um eine komplexe Dienstleistung handelt, kann hier nicht von klassischem „Online-Vertrieb“ geredet werden. Dies geht meiner Meinung nach eher im Produktverkauf, nicht aber im Verkauf von Dienstleistungen oder Kombinationen von Services & Produkten. Der Verkäufer steht zu sehr im Mittelpunkt und nicht der Preis oder die Produktmerkmale. Hier würde ich dann eher von Online-Präsenzen & Aktivitäten sprechen als von Online-Vertrieb.

3. Wie sieht Ihr unternehmensspezifischer Ansatz aus?

Die Online Präsenz & Aktivität in den passenden Netzwerken nimmt einen großen Teil meiner Aktivitäten ein. Das liegt zum einen daran, dass ich selber lebe, was ich Schule und zum anderen daran, dass die virtuellen Aktivitäten in der Kundengewinnung immer wichtiger werden.

Die Verknüpfung einer guten Webseite mit den gängigen Netzwerkportalen ist in meinem Tätigkeitsfeld schon fast ein „must“. Es wird getwittert, gefacebookt und + gegoogelt, um in den relevanten Portalen zu den wichtigen Schlagworten gefunden zu werden. Nebenbei bin ich gerade dazu übergegangen, auf meiner Webseite einen Blog aufzubauen – ebenfalls um mein Online Marketing zu erweitern. Die Business Netzwerke LinkedIn und XING nutze ich rein für seriöses Netzwerken – nicht für Marketing-Aktivitäten.

4. Sie nutzen für Ihr Unternehmen virtuelle Präsenzen. Welche Ziele verfolgen Sie mit diesen und wie schaffen Sie dafür Aufmerksamkeit?

Jedes Portal hat seine Aufgabe. Marketing betreibe ich über Twitter und Facebook. Meine Unternehmensseite in Facebook hat zusätzlich die Aufgabe, meine „Fans“, was zum großen Teil Bestandskunden sind, mit relevanten Informationen zu Facebook auf dem Laufenden zu halten.

Google + ist für mich noch Neuland und braucht noch ein wenig mehr Zeit, damit ich sagen kann wie genau ich damit umgehen werde. Derzeit habe ich die Profile dort um in Google besser gefunden zu werden.

LinkedIn und XING sind meine professionellen Netzwerke. Hier kenne ich alle meine Kontakte und netzwerke aktiv.

5. Wie stellen Sie sicher, dass Sie darüber auch erfolgreich Leads generieren können?

In LinkedIn und XING bekomme ich viele Empfehlungen von bestehenden Kunden und Kontakten, das ist einfach, da ich die Empfehler kenne und gleich aktiv werden kann. Dort stelle ich ebenfalls viele Kontakte vor und verbinde meine Kontakte zur Geschäftsanbahnung. Dies ist für alle eine „Win-Win“ Situation, wenn man es professionell betreibt. Für mich der Garant auch in 10 Jahren erfolgreich am Markt zu bestehen!

Die anderen Portale sind für mich Marketing-Kanäle die Aufmerksamkeit erzeugen und neue Interessenten zu mir führen. Manchmal ist es lustig, zu erfahren, wie welcher Kontakt auf mich aufmerksam wurde. Sehr häufig höre ich, es war mein Markenname, der sehr einprägsam ist oder meine Markenbotschaft – die Neugierig machte.

6. Auch im Online-Vertrieb gibt es entscheidende Erfolgsfaktoren. Welche sehen Sie hier?

Jeder Anbieter sollte eine klare Markenbotschaft und einen USP sichtbar machen. Wer sich heute nicht abhebt und seine Einzigartigkeit zeigt, geht unter im Online-Angebot der Masse. Dies fängt beim persönlichen Profil an, das einzigartig sein sollte und geht bis zur klaren Firmenpräsenz in den für ihn wichtigen Portalen.

7. Wie stark sind bei Ihnen neben dem Online-Vertrieb traditionelle Vertriebskanäle im Einsatz?

Telefonische Kaltakquise gibt es bei mir nicht mehr. Ich lasse mich lieber vorstellen oder nutze die Portale, um an die für mich passenden Kontakte zu kommen.

8. Wo wird aus Ihrer Sicht im Vertrieb, speziell in Ihrer Branche, die Zukunft hingehen?

Empfehlung, Empfehlung und noch einmal – Empfehlung! Wer heute gute Arbeit leistet, wird empfohlen und kann sich mit seinen Kontakten in den Business Networks seine Zukunft gestalten. Gute Kontakte gehen immer mit. Dies ist die Basis für jeden Verkäufer – egal für wen er heute arbeitet – seine Kontakte sind sein Kapital.

Frau Hillmer, vielen Dank für das interessante Gespräch und einige hilfreiche Tipps.

Das Interview führte Lutz Steffen (MUK-IT) und Oliver Foitzik (AGITANOFOMACO GmbH).

Interview – wie ich Business Networking verstehe

„Networking“ gab es schon immer. Nur ist es heute leichter geworden, die bestehenden Kontakte im Auge zu behalten und effizient Empfehlungen zu generieren.
1. Bitte stellen Sie sich kurz vor!

Mein Name ist Susanne Hillmer. Ich bin Gründerin & Trainerin der Kundenpfadfinder Akademie in München. Meine Spezialgebiete sind Business & Social Network Trainings für Verkäufer.
Mein gesamter beruflicher Werdegang liegt seit 25 Jahren im Verkauf.

2. Was bedeutet für Sie “Networking”?

Für Verkäufer ist es wichtig gut vernetzt und mit seinen Kunden & Multiplikatoren in ständigem Dialog zu sein. Jeder Verkäufer der länger im Markt ist hat sein Netzwerk und baut dies beständig aus. Somit ist die Frage schon beantwortet. „Networking“ gab es schon immer auch vor der Zeit der neuen Medien. Nur ist es heute leichter geworden, die bestehenden Kontakte im Auge zu behalten und effizient Empfehlungen zu generieren.

3. Inwieweit ist für Sie ein funktionierendes Business Netzwerk wichtig und wie pflegen Sie dies?

Die Basis liegt, wie schon gesagt, im eigenen Netzwerk. Wer es über Jahre aufgebaut und „sauber“ gehalten hat, wird nie in ein Auftragsloch fallen. Die Pflege kann vielseitig sein. Ich vertrete die Meinung, dass es wichtig ist, seine Kontakte persönlich zu kennen und sich Zeit zu nehmen diese zu pflegen. Das bedeutet automatisch, keine „Masse“ sondern ausgewählte Menschen in seinem Netzwerk zu haben, mit denen man aktiv in Verbindung ist. Weniger ist oft mehr!

4. In welchem Rahmen nutzen Sie Ihr eigenes Business Netzwerk und welche Erfahrungen haben Sie dabei gemacht?

Ich vertrete die Einstellung, das Geben beim Netzwerken wichtig ist. Wer gibt, bekommt auch immer zurück. Vielleicht nicht von der Person, der er gegeben hat, aber sicher von ganz anderen Seiten. Wer mit dieser Einstellung am Markt agiert, stellt schnell fest, dass es Spaß macht, zu Netzwerken, dabei oft langfristige Geschäftsbeziehungen entstehen und sogar Freundschaften daraus wachsen können.

Wichtig ist ebenfalls, mit wem ich netzwerke. Nicht alle Kontakte passen zu mir und somit bin ich aufgefordert, immer wieder genau zu prüfen, mit wem ich mit umgebe. Ich nenne es „Netzwerk-Hygiene“ betreiben. Da hilft es auch immer mal wieder nachzufassen, ob der Kontakt noch stimmig.

5. Nutzen Sie auch virtuelle Netzwerk, wie Facebook & Co.? Wenn ja, in welcher Form und welche Erkenntnisse haben Sie hier gewonnen?

Vor der Zeit der virtuellen Netzwerke war mein Netzwerk natürlich viel kleiner. Heute nutze ich die für mich relevantesten Kanäle für meine eigene Arbeit und meine Trainings und natürlich zum Netzwerken. An vorderster Stelle steht für mich LinkedIn, da dieses Netzwerk international aufgestellt ist, und ich als ehemalige Touristikerin doch noch viele Kontakte verstreut in der ganzen Welt habe. Danach ist natürlich XING noch relevant und Facebook für das Unternehmens-Marketing.

So habe ich mit diesen drei Netzwerken eine gute Mischung und steuere ganz gezielt meine Aktivitäten darin. Ich versuche meine Kontakte getrennt in den Netzwerken zu verwalten. Jeden auf allen Kanälen zu haben, macht wenig Sinn.

6. Wie organisieren Sie das Networking / Beziehungsmanagement unter den Mitarbeitern im eigenen Unternehmen und wie wird dieses gefördert?

Da ich keine Mitarbeiter habe, nutze ich das Networking primär für die Kommunikation mit meinen Kooperationspartnern, die für mich höchste Priorität haben. Wir empfehlen uns gegenseitig in den Netzwerken und stellen uns wichtige Personen vor. So macht Netzwerken gleich nochmal mehr Spaß.

7. Was würden Sie anderen Führungskräften und Unternehmern in Sachen Business Networking mit auf den Weg geben?

Virtuelle Business Netzwerke sind heute gerade im Bereich Kundengewinnung nicht mehr wegzudenken. Es sollte ein Umdenken der Verkaufsleiter und Führungskräfte stattfinden. Anstatt den Verkäufern zu verbieten, hier aktiv zu werden, sollten Sie ihre Mitarbeiter motivieren, aktiv zu werden und seriös zu netzwerken. Mit einem aussagekräftigen Profil und einer guten Strategie können gerade Verkäufer viel besser neue Kontakte aufbauen und bestehende pflegen als mit einem CRM, das keine Schnittstellen nach außen hat. Mutige Unternehmer erkennen dies und fördern ihre Mitarbeiter.

Vielen Dank für das Gespräch.

 Das Interview führte Lutz Steffen (MUK-IT) und Oliver Foitzik (FOMACO / AGITANO).

Tourismuscamp 2012 – ich freue mich auf interessante News

Vom 20. bis 22. Januar 2012 findet das Tourismuscamp Eichstätt statt. Organisiert wird das Tourismuscamp gemeinsam vom Lehrstuhl für Kulturgeographie der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und Tourismuszukunft – Institut für eTourismus. Das Tourismuscamp 2012 (#tc12) ist DAS Barcamp in Deutschland zum Thema Tourismus. Ziel der Veranstaltung ist es, nach dem großen Erfolg der ersten vier Tourismuscamps, wieder tourismusinteressierte und internetaffine Teilnehmer zu einem Wissensaustausch zusammenzubringen. Themen des Tourismuscamps sind Internet und neue Medien im Tourismus sowie eTourismus.

E-Marketing Day 2012 by HSMA & Tourismuszukunft

Seien Sie am 13. Februar 2012 in München mit dabei, wenn die HSMA Deutschland und Tourismuszukunft – Institut für eTourismus zum 4. E-Marketing Day rufen!

Google+, der Google Hotelfinder, die Tourismusstrategien von Facebook, Influencer Management, InternetTV als Fernsehrevolution, New Field Communications … Es erwarten Sie wieder brandaktuelle, spannende Themen!

 Diskutieren Sie mit uns, stellen Sie Ihre Fragen, lassen Sie uns gemeinsam Lösungen finden!

Mein Vortrag findet von 13:30 – 14:15 Uhr statt:
Linked-in für Hotels – Einsatzmöglichkeiten, Erfolgsbeispiele & to dos

Weitere praxisnahe Vorträge, neue Gesichter, Tipps und Tricks und ein reger Austausch untereinander.

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