Wie Sie das richtige Rezept für das LinkedIn-System, Ihre Netzwerkpartner & Follower finden.

Wissen Sie, wie Sie eine gute Mischung Ihrer Beiträge zusammenstellen können und sowohl das LinkedIn System, Ihre Netzwerkpartner und Follower optimal bedienen? Im ersten Teil beleuchte ich ein paar systemrelevante Grundinformationen, die für Ihren individuellen Content-Mix wichtig sind.

Teil 1: das LinkedIn-Bewertungs-System von A bis D

A: „Algorithmus“

Zuerst filtert das System nach einem Algorithmus (egal ob Bild, Text, Link, Video oder Gif) dieser ist in folgende Kategorien einzuteilen: „Spam“, „Low Quality“ + „Clear“. Ideal ist es, wenn Ihre Inhalte als „Clear“ ausgelesen werden.

B: „Relevanz“

Die Position und Bewertung des Beitrages im Feed sind abhänging von der Interaktivität auf und mit Ihren Beiträgen. Für eine Verbesserung der Positionierung sorgen Aktivitäten wie: „Gefällt mir“, „Kommentar“ oder „Teilen“. Wenn Ihre Beiträge aus verschiedenen Feeds ausgeblendet oder blockiert werden, wird das vom Algorithmus als negativ eingestuft. In diesem Falle kann der Beitrag von seiner gegenwärtigen Kategorie absteigen.

Fragen die Ihnen helfen ob Ihr Inhalt Relevanz hat:

  • Ist der Beitrag relevant für den Fachbereich?
  • Bietet Ihr Beitrag einen Mehrwert für Ihr Netzwerk?
  • Ist Ihr Beitrag beleidigend oder nervig? (z.B. zu viel Eigenwerbung)
  • Teilen Sie zu viele Inhalte? (z.B. über automatische Postings die in den Einstellungen aktiv sind)
  • Findet Ihr Netzwerk diesen Beitrag interessant? (Erhalten Sie Kommentare + werden sie geteilt?)
  • Bietet Ihr Beitrag einen Mehrwert für Ihr Netzwerk?

C: „Viralität“

Jetzt analysiert der Algorithmus, wie gut die Qualität des Erstellers und das Netzwerks ist. Glaubwürdige Leser haben großen Einfluss auf die Relevanz des Beitrages und dessen Position im Feed. Es wird überprüft, wie relevant und sinnvoll der Beitrag für das Netzwerk ist.  Als „Spam“ markierte Accounts werden so daran gehindert, Inhalte zu verbreiten. Wie gut ist Ihr Profil aufgebaut. Sind Sie selber aktiv im eigenen Netzwerk? Geben Sie nur eigene Inhalte ins System? Werden Sie ausgeblendet? (Dies bekommen Sie nicht vom System mitgeteilt!)

Weist Ihr Beitrag eine geringe Qualität auf, rutscht er in der Relevanz der Feeds weiter nach unten. Er verschwindet aber  nicht vollständig.
Er wird weniger häufig und weiter unten angezeigt. So besteht noch die Chance, durch erneute bessere Interaktionen wieder aufzusteigen. Der Algorithmus will in diesem Fall kein endgültiges Urteil fällen und entscheidet im Zweifel eher für den Ersteller. Hohe Verbreitung bedeutet das Erreichen der letzten Stufe D.

D: LinkedIn Mitarbeiter bewerten

Neben dem Algorithmus werden die Beiträge von LinkedIn Mitarbeitern überprüft. Sobald ein Beitrag Stufe C erreicht hat, schauen LinkedIn Mitarbeiter, ob der Beitrag weiter im Feed angezeigt wird, mehr Engagement bekommt und im Kreislauf immer mehr Leser erreicht – oder ausläuft. Das erklärt, warum Beiträge die schon seit einiger Zeit im Umlauf sind, höhere Relevanz für einen Feed haben, als neue Beiträge von minderer „Qualität“.

Fazit:

Beim Business Netzwerken geht es vorwiegend um die berufliche und somit professionelle Interaktion. Neuigkeiten rund um eine Branche, Stellenangebote, Nachrichten etc. sind relevant und werden von den Menschen hinter den virtuellen Profilen bewertet.

Ihr eigenes Netzwerk spielt dabei eine wichtige Rolle. Daher ist es anzuraten, ein hochwertiges Netzwerk langsam aufzubauen und auf die Qualität Ihrer Verbindungen zu achten. Glaubwürdigkeit spielt dabei immer eine große Rolle. Anerkannte Influencer aus der Branche sind in diesem Fall ein absoluter Vorteil für die Bewertung.

Mein Spruch dazu passt sehr gut: „Prüfen Sie, mit wem Sie sich verbinden, denn alles um diese Person verbindet sich mit Ihnen“.

Was ist ein „Influencer“:

Als Influencer auf LinkedIn werden die Beiträge von Beginn an höher bewertet. Durch den Status eines Influencers wird der Spam-Test direkt übersprungen. Nicht jeder kann Influencer werden. Oft sind es CEO´s, die besondere Relevanz in der jeweiligen Branche haben. Profilinhaber werden von LinkedIn eingeladen, als Influencer zu agieren. Man kann dies nicht anfordern!

Bleiben Sie am „Ball“ und folgen Sie mir hier auf LinkedIn. Im Teil 2 gehe ich auf weitere „Zutaten“ für Ihren Content-Cocktail-Mix ein.

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