Wie Sie das richtige Rezept für das LinkedIn-System, Ihre Netzwerkpartner & Follower finden – Teil 2

Wenn Sie die richtigen Algorithmen verstanden haben (Teil 1), macht es Sinn, sich um die Mischung Ihrer Inhalte zu kümmern.

Was Sie beim Erstellen beachten sollten:

1. Der Inhalt sollte Ihre Netzwerkpartner und weitere potenzielle Leser ansprechen.
2. Sind Mehrwerte erkennbar?
3. Ist der Beitrag kurz und knackig?
4. Verlinken Sie auf Links, Bilder oder Videos? (Achtung Urheberrechte beachten).
5. Gibt es eine Aufforderung auf den Inhalt zu agieren/reagieren?

Wann ist der „richtige Zeitpunkt“?

• In welchen Zeitzonen befinden sich Ihre Leser?
• Wird während der Arbeitszeit der Newsfeed gelesen?
• Sind Ihre Leser viel mobil unterwegs und halten sich so auf dem Laufenden?
• Sind sie vielleicht häufig abends oder am Wochenende aktiv?

Es schwierig zu sagen, wann ein Beitrag am meisten gelesen wird und Interaktionen erfolgen. Probieren Sie verschiedene Tage und Zeiten aus und schauen Sie, was für Sie und Ihre Branche am besten funktioniert und fragen Sie Ihre Netzwerkpartner bei nächster Gelegenheit.

Interaktion mit Ihrem Netzwerk-Content:

„Wer gibt, bekommt auch zurück“. Wenn Sie selber nie auf Beiträge aus Ihrem Netzwerk reagieren, kommentieren oder teilen, wundern Sie sich nicht, wenn andere das mit Ihnen Beiträgen auch nicht tun!

„Mein Content-Cocktail besteht zumindest aus einem Drittel geteiltem oder kommentiertem Content aus meinem Netzwerk. Ich suche gezielt passende Beiträge von Netzwerkpartnern oder Menschen, denen ich folge. Wenn der Beitrag einen Mehrwert zu meinem Thema hat, werde ich aktiv. Mir ist es wichtig, einen guten Mix herzustellen und der besteht auch aus Inhalten, die nicht nur von mir selber kommen“.

Interaktion über „Emotionen“:

Haben Sie nicht auch schon oft „den Daumen hoch“ gezeigt? Klar, kennen Sie ja aus anderen Social Networks. Mit dem Daumen hoch, signalisieren Sie dem Ersteller: „Ich mag Ihren Beitrag“ UND Sie senden den Beitrag so wie er ist in Ihr Netzwerk!!! Ihre Netzwerkpartner können jetzt „orakeln“, warum Sie den Beitrag „geliked“ haben und müssen ihn im Zweifelsfall öffnen, um den Mehrwert für sich daraus zu erkennen!

Meine Empfehlung:

Verzichten Sie weitestgehend auf diese Aktion. Zumal auch noch neue Emojis wie „Applaus“, „Liebe“, „Aufschlussreich“ und „Kurios“ hinzugekommen sind. Hier wissen Ihre Netzwerkpartner dann immer noch nicht, warum genau Sie den Beitrag mit allen teilen!
Machen Sie sich die Mühe, lesen Sie den Beitrag und schreiben Sie dann 1-2 Sätze dazu, warum genau dieser Beitrag ein Mehrwert für Ihre Netzwerkpartner hat und was Ihr „take away“ ist. Sie können auch Fragen stellen oder um Interaktion auf den Beitrag bitten.
Wir sind in einem B2B Netzwerk. Werden Sie relevant, vermeiden Sie schnelle Interaktionen! Bedenken Sie, der LinkedIn Algorithmus hat immer ein Auge auf Sie 😉.

#Hashtags = Kern-Keyworte:

Ans Ende Ihres Beitrages sollten Sie 3-5 #Hashtags setzen. LinkedIn hat diese Funktion jetzt auch auf Deutsch umgesetzt und so können Ihre Beiträge von anderen LinkedIn Mitgliedern über die Hashtag Funktion gefunden werden. Dies sollten Kern-Keyworte sein, die im Beitrag eine Rolle spielen und nach denen Ihr Beitrag gefunden werden soll. Begriffe hinter dem #Hashtag müssen auf ein Wort ohne Bindestrich oder Leerzeichen reduziert sein.
Ihre Beiträge werden somit im gesamten LinkedIn Netzwerk gefunden, sobald ein Mitglied nach dem Begriff sucht. Dies erhöht Ihre Reichweite enorm!

Die Mischung macht´s:

Ein guter Cocktail besteht aus mehreren Zugaben. So sollten Sie es auch mit Ihrem Newsfeed und Ihren Interaktionen im LinkedIn Netzwerk und auch bei XING halten. Erstellen Sie mit gutem „Geschmack“, teilen Sie mit Verstand und kommentieren Sie authentisch.

Wie sieht Ihr Cocktail Rezept aus? Womit haben Sie schon hervorragende Ergebnisse erzielt? Wir sind gespannt auf Ihren Content-Cocktail!

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