Mitarbeiter-Verifizierung, Video-Posts und KI sichtbare Beiträge
1. Mitarbeiter Verifizierung über Ihre Unternehmensseite – jetzt nur noch mit PREMIUM!
Der Druck sich auf LinkedIn zu verifizieren, steigt enorm. Viele sind verunsichert und möchten sich über die Arbeitgeber-Mailadresse verifizieren. Leider hat auch hier LinkedIn den Bezahl-Hebel angesetzt! Ich habe in meinem April Newsletter ausführlich über den „Persona“ Verifizierungsprozess berichtet. Falls Sie es nicht gelesen haben, hier der Link. Es ist wichtig, dass Sie verstehen, wohin Ihre Daten gehen.
Jetzt hat LinkedIn es noch schwerer gemacht für den Verifizierungsprozess! Sie brauchen eine PREMIUM Unternehmensseite, um Ihren Mitarbeitern den einfachen Verifizierungs-Prozess anbieten zu können – und nein es geht nicht im Probemonat!
Bevor Sie sich für ein Upgrade entscheiden, sollten Sie prüfen, ob die Mitarbeiter-Verifizierung für Ihr Unternehmen tatsächlich einen Mehrwert bietet. Für viele kleine und mittelständische Unternehmen reicht bereits eine professionell gepflegte Unternehmensseite in Kombination mit vollständigen Mitarbeiterprofilen aus, um einen seriösen und vertrauenswürdigen Auftritt zu schaffen. Die Mitarbeiter Verifizierung ist nach wie vor „freiwillig“. Jeder der sich nicht über eine Mailadresse des Arbeitgebers verifizieren kann, muss selbst entscheiden, ob er seine Daten hergibt und an wen.
Nutzen Sie bereits die Möglichkeiten Ihrer LinkedIn-Unternehmensseite – oder planen Sie ein Upgrade? Teilen Sie Ihre Erfahrungen gerne in den Kommentaren.
2. LinkedIn-Videos: Die wichtigsten Do’s & Don’ts für mehr Reichweite
Videos gehören jetzt wieder zu den wirkungsvolleren Formaten auf LinkedIn. Sie schaffen Vertrauen, zeigen Persönlichkeit und erreichen häufig deutlich mehr Aufmerksamkeit als reine Textbeiträge. Falls Sie selber in die Video-Produktion einsteigen wollen, sind einige grundlegende Regeln zu beachten:
✅ Do’s
1. Starten Sie mit einem starken Einstieg. Die ersten drei Sekunden entscheiden darüber, ob Ihr Video angesehen wird. Beginnen Sie mit einer Frage, einer überraschenden Aussage oder einem konkreten Problem.
2. Nutzen Sie das Hochformat (9:16). Die meisten Nutzer sehen LinkedIn auf dem Smartphone. Hochformat nutzt den Bildschirm optimal aus.
3. Halten Sie Ihr Video kurz. 60 bis 90 Sekunden reichen in den meisten Fällen völlig aus. Kommen Sie schnell auf den Punkt.
4. Verwenden Sie Untertitel. Viele Menschen schauen Videos ohne Ton. Untertitel erhöhen die Wiedergabedauer und die Verständlichkeit.
5. Platzieren Sie Texte im sicheren Bereich. Vermeiden Sie Texte oder Logos direkt am oberen oder unteren Rand. Diese Bereiche werden auf mobilen Geräten teilweise überdeckt.
6. Schreiben Sie einen guten Begleittext. Ein Video allein reicht nicht aus. Erklären Sie kurz den Nutzen und laden Sie Ihre Community zur Diskussion ein.
❌ Don’ts
❌ Keine langen Intros oder Firmenanimationen.
❌ Keine schlechten Licht- oder Tonverhältnisse.
❌ Kein Vorlesen von PowerPoint-Folien.
❌ Keine überladenen Texte im Video.
❌ Nicht versuchen, perfekt zu wirken. Authentizität gewinnt.
Welche Inhalte funktionieren besonders gut?
- Praxistipps und Expertentipps
- Einblicke hinter die Kulissen
- Kundenprojekte und Erfolgsgeschichten
- Häufige Fehler aus Ihrem Fachgebiet
- Antworten auf Kundenfragen
- Aktuelle Entwicklungen und Trends
Menschen kaufen nicht zuerst Produkte – sie kaufen Vertrauen. Videos sind dafür eines der stärksten Werkzeuge.
Nutzen Sie vorhandenes Wissen aus: Vorträgen, Webinaren, Podcasts, Meetings, Kundengesprächen und Interviews.
Daraus lassen sich mit wenig Aufwand zahlreiche kurze LinkedIn-Videos erstellen.
🎯 Perfektion ist nicht das Ziel – Mehrwert schon. Lieber regelmäßig hilfreiche Videos veröffentlichen als monatelang auf das perfekte Video warten.
Welche Erfahrungen haben Sie mit LinkedIn-Videos gemacht? Was funktioniert bei Ihnen besonders gut? Schreiben Sie es gerne in die Kommentare.
3. Bevor KI Sie empfiehlt: So machen Sie Ihre LinkedIn‑Beiträge relevant auch für KI/SEO
Viele B2B‑Entscheider suchen heute nicht mehr nur in Google oder direkt auf LinkedIn – sie stellen ihre Fragen an KI‑Systeme. Wenn Ihre Inhalte dort nicht erscheinen, werden Sie womöglich nie in Betracht gezogen, obwohl Sie genau die richtige Lösung anbieten.
Stellen Sie sich deshalb bei jedem Beitrag fünf Fragen:
- Ist er öffentlich? Öffnen Sie Ihren Post im privaten Browser und prüfen Sie, ob er ohne Login lesbar ist.
- Ist er auffindbar? Suchen Sie nach der ersten Zeile plus Ihrem Namen in einer Suchmaschine – wenn Ihr Beitrag nicht auftaucht, wird es auch für KI schwierig. (Sind Sie sichtbar in Suchmaschinen? Einstellungen?)
- Ist er verständlich? Wird in 10–15 Sekunden klar, welche konkrete Frage Sie beantworten und für welche Rolle oder Branche Sie schreiben?
- Ist er glaubwürdig? Verknüpfen Sie Ihre Aussagen mit Projekterfahrung, typischen Kundenfällen oder konkreten Ergebnissen, statt nur Meinungen zu teilen.
- Ist er zitierfähig? Formulieren Sie mindestens eine klare Definition, Unterscheidung, Checkliste oder ein Vorgehensmodell, das man direkt in einer Antwort verwenden könnte.
Ihr nächster Schritt:
- Wählen Sie eine Kernfrage, die Ihre idealen B2B‑Kunden heute an eine KI stellen würden (z.B. „Wie reduzieren wir Onboarding‑Zeiten im Vertrieb?“).
- Schreiben Sie einen fundierten Artikel dazu – und veröffentlichen Sie anschließend 2–3 fokussierte Posts, die je einen Aspekt dieser Frage klar beantworten.
- Überarbeiten Sie Ihr Profil so, dass Branche, Zielkunden und Ihr konkreter Nutzen auf einen Blick erkennbar sind.
- Prüfen Sie nach einigen Wochen erneut dieselbe Frage in verschiedenen KI‑Tools und sehen Sie, ob Inhalte wie Ihre erscheinen – und wo noch Lücken liegen.
Welche eine konkrete Frage möchten Sie ab morgen so klar beantworten, dass sowohl Ihre Kunden als auch eine KI sofort erkennen: „Genau dafür stehen Sie“?








